

Anleinpflicht gut angenommen
Eine positive Bilanz kann die Gemeinde nach der diesjährigen Brut- und Setzzeit ziehen: Die Hundehalter haben die Anleinpflicht eingehalten, sodass während der Brut- und Setzzeit (15. März bis 15. Juli) kein Fall verzeichnet wurde, in dem Wild durch Hunde zu Tode kam.
In den vergangenen Jahren war eine ständig steigende Zahl von Rehen durch Hunde umgekommen. Daher erließ die Gemeindevertretung im Februar letzten Jahres eine Satzung. Sie bezweckt, dass das Wild während des Zeitraumes, in dem es durch die Aufzucht des Nachwuchses in seinen Bewegungsmöglichkeiten stark eingeschränkt ist, geschützt ist.
Im Juli hat die Paarungszeit des Rehwildes, die bis Ende August dauern wird, begonnen. Während dieser Zeit verlieren die Rehe ihre natürliche Scheu und kommen Menschen näher als üblich. Rehkitze werden hierbei von ihren Müttern nicht so aufmerksam beaufsichtigt wie sonst. Um das Wild nicht in Panik zu versetzen und Jungtiere nicht zu gefährden, sollte zu den Tieren auch in nächster Zeit Abstand gehalten werden.
Generell bittet die Gemeinde alle Hundebesitzer, ihre Hunde auch außerhalb der Schutzzeiten so zu führen, dass sie wild lebende Tiere nicht beeinträchtigen.