NEUJAHRSEMPFANG 2007:
POSITIVE AUSBLICKE
Gut besucht war der gemeinsame Neujahrsempfang des Sport- und Kulturbundes Gustavsburg, der Sport- und Kulturgemeinde Ginsheim, des Gewerbevereins und der Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg.
Mehr als 250 Besucher aus dem Vereinsleben, des Gewerbes und der Politik sowie Vertreter von Schulen, Kirchen und weiteren Institutionen fanden am Sonntag Vormittag den Weg in das Gustavsburger Bürgerhaus. Unter den Gästen befanden sich auch der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Will sowie der Bundestagsabgeordnete der CDU, Gerald Weiß.
Die Gemeinschaft und das ehrenamtliche Engagement waren Themen, die während die Veranstaltung immer wieder zur Sprache kamen. Es dürfe nicht vergessen werden, dass ein Gemeinwesen nur gelingen kann, wenn einzelne sich ehrenamtlich um das Zusammenleben bemühen, sagte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Jochen Krausgrill bei seiner Begrüßung.
Einen Rückblick auf das Vereinsgeschehen in Gustavsburg hielt der 1. Vorsitzende des Sport- und Kulturbundes, Wilfried Bungert. Insbesondere hob er die Feierlichkeiten zum 50jährigen Burgfestjubiläum hervor. "Viele Stimmen sagten, das Feuerwerk war brillanter und stimmungsvoller als das Feuerwerk des Johannisfestes in Mainz", erinnerte sich Bungert an den Abschlussabend auf der Ochsenwiese. Auch im nächsten Jahr erwarte die Besucher wieder ein interessantes Programm, stehe doch 2007 der 375. Geburtstag des Ortsteils Gustavsburg an.
Gleichermaßen blickte Hans Mattes, 1. Vorsitzender der Sport- und Kulturgemeinde Ginsheim, auf ein besonders aktives Jahr zurück. Im Jubiläumsjahr der Sport- und Kulturgemeinde, die im letzten Jahr 60 Jahre alt wurde, haben sieben Vereine mit interessanten und sehr gut besuchten Veranstaltungen ihre Jubiläen feiern können, so Mattes. Außerdem wurde „das weithin bekannte Altrheinfest zum 50. Mal von der SKG ausgerichtet und es war das 25. Fest in Form eines Straßenfestes“, komplettierte Mattes das Jahr der Jubiläen. In seinen Wunsch nach einer weiterhin harmonischen Zusammenarbeit band Mattes auch die Vereine des Sport- und Kulturbundes Gustavsburg mit ein.
Gute Aussichten bestehen für die Gewerbetreibenden in Ginsheim-Gustavsburg. Noch in diesem Jahr soll wieder eine kleine Gewerbeschau im und am Ginsheimer Bürgerhaus stattfinden. Dies teilte der Vorsitzende des Gewerbevereins Ginsheim-Gustavsburg, Willi Büttner, den Besuchern mit. Ein Höhepunkt der Messe soll der Auftritt von Marktschreiern sein. Den genauen Termin werde der Gewerbeverein noch bekannt geben. Nach dem großen Erfolg dreier Mitglieder der Mainzer Hofsänger auf dem Ginsheimer Weihnachtsmarkt sei zudem eine Neuauflage mit dem gesamten Chor geplant. "Die Aussichten stehen im Moment gar nicht schlecht, um am 22. Dezember die Mainzer Hofsänger im Bürgerhaus präsentieren zu können", sagte Büttner.
Positive Entwicklungen zeigte Bürgermeister Richard von Neumann bei der Umsetzung der laufenden und noch bevorstehenden Projekte auf. Als wichtige Aufgaben nannte er unter anderem die anstehende Bahnunterführung, die Verlegung der Sportanlage in Ginsheim und die Sicherung der Nahversorgung im Lebensmittelbereich. Er hoffe zudem, dass der prognostizierte wirtschaftliche Aufschwung sich auch positiv auf die Neuansiedlung von Betrieben auswirken werde und setze auf die Standorttreue des bestehenden Gewerbes, damit leistungsfähige Betriebe der Gemeinde erhalten bleiben. Das dies nicht immer leicht sei, habe im vergangenen Jahr die drohende Abwanderung der Firma Lear gezeigt, die im Schulterschluss mit dem Kreis und den weiteren politischen Ebenen habe verhindert werden können.
Als Gastredner war der Chefredner der Allgemeinen Zeitung Mainz, Klaus Beck, nach Gustavsburg gekommen. In seinem humorvollen und kurzweiligen Vortrag ging er insbesondere auf die Nutzung neuer Kommunikationsmedien ein und stellte dabei die Bedeutung der Tageszeitungen in das richtige Licht.
Musikalisch eingeleitet wurde der Neujahrsempfang mit drei erfrischenden Liedern vom Gesangverein Einigkeit Gustavsburg unter der Leitung von Sebastian Hernandez-Laverny. Die Sängerin und Pianistin Barbara Leah Meyer beeindruckte das Publikum mit einfühlsam dargebotener Jazz-Musik.
Den Abschluss bildete der Auftritt der von Christoph Münch geleiteten Sternsinger der Kirchengemeinde Herz-Jesu, dem Grußworte des evangelischen Pfarrers Ehrenfried Kissinger und des Kaplans der Katholischen Kirche, Abbé Corneille Makaba Mbadu, vorausgingen.