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Volkstrauertag in Ginsheim: Wunsch nach Frieden

(22.11.06) Den Opfern von Kriegen, Terror und Gewalt gedachten am Volkstrauertag auch die Menschen in Ginsheim-Gustavsburg. Gemeinsam veranstalteten die Kirchengemeinden, der VDK-Ortsverband, der Sozialverband Deutschland e.V., Ortsverband Ginsheim-Gustavsburg, und die Gemeinde eine Gedenkstunde in der evangelischen Kirche in Ginsheim.

Gedenken am Kriegerdenkmal zum Volkstrauertag

Bild: Gedenken am Kriegerdenkmal zum Volkstrauertag: Bürgermeister Richard von Neumann, Kaplan Abbé Corneille Makaba Mbadu, Pfarrer Herbert Olbrich und VdK-Vorsitzender Werner Schmidt (v.l.n.r.). (Foto: Uli Wirtz-von Mengden)

Es sei wichtig, an öffentlichen Gedenkfeiern festzuhalten, um daran zu erinnern, wozu Gewalt und Schreckensherrschaft führen können, sagte Bürgermeister Richard von Neumann. Deshalb sei er froh, dass die Menschen Gelegenheit bekommen, in feierlichem Rahmen über die vergangenen und aktuellen Ereignisse nachzudenken. „Die wichtigste Erkenntnis sollte sein, dass wir uns mehr denn je für den Frieden einsetzen müssen“, betonte er in der Gedenkstunde. Besonders beunruhigt zeigte er sich neben dem zunehmenden Terrorismus über die Tatsache, „dass die gewaltbereite rechte Szene sich immer weiter ausbreitet.“ Regelmäßig müsse man in der Zeitung über Naziaufmärsche lesen. Immer wieder komme es zu Übergriffen auf unschuldige Menschen anderer Herkunft. Umso wichtiger sei die Solidarität aller Menschen und Parteien, wenn es um die Bekämpfung von Gewalt gehe.

Durch die Hoffnung auf Frieden und eine bessere Welt waren auch die Reden von Pfarrer Herbert Olbrich, Kaplan Abbé Corneille Makaba Mbadu und des Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes, Werner Schmidt, geprägt.

Nachdem die Kerzen angezündet worden waren, setzten die Teilnehmer der Veranstaltung die Gedenkfeier an dem Kriegerdenkmal fort. Musikalisch wurde die Gedenkfeier durch den evangelischen Posaunenchor begleitet.

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