

(23.03.2006) Erste Schilder mit Hinweisen auf öffentliche Einrichtungen, Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten der Gemeinde sowie Geschäfte, Hotels und Gaststätten sind im Ortsteil Gustavsburg aufgestellt worden.

Bürgermeister Richard von Neumann (r.) und der Vorsitzende des Gewerbevereins, Willi Büttner (l.), nach der Anbringung des ersten Hinweisschildes auf der Darmstädter Landstraße in Gustavsburg
Gemeinsam mit dem Gewerbeverein Ginsheim-Gustavsburg hat die Gemeindeverwaltung ein Beschilderungskonzept entwickelt, das in beiden Ortsteilen Schritt für Schritt umgesetzt wird. "Ziel der Beschilderung ist es, eine eindeutige und schnelle Orientierung für auswärtige Besucher sicher zu stellen", sagte Bürgermeister Richard von Neumann. Die einheitliche Gestaltung, die der Beschilderung der Nachbargemeinde Bischofsheim angepasst ist, soll die Besucher in die Lage versetzen, gesuchte Ziele besser zu erfassen. Gleichzeitig tragen die ansprechenden Schilder zu einer Verschönerung des Ortsbildes bei, so von Neumann.
Für das örtliche Gewerbe hat der Vorsitzende des Gewerbevereins, Willi Büttner, die Koordination übernommen. Bereits im letzten Jahr hatte Büttner gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Gemeinde in einer separaten Veranstaltung den Gewerbetreibenden das Beschilderungssystem vorgestellt. Denn auch für private Betriebe besteht die Möglichkeit, einen Hinweis auf ihren Betrieb anzubringen, sofern sie ein Geschäft mit Produkten des täglichen Bedarfs, ein Hotel oder eine Gaststätte betreiben. "Dieses Angebot haben viele Betriebe dankbar angenommen", sagte Büttner. Aufgrund der bisher vorliegenden Anmeldungen konnten die Standorte bereits festgelegt werden. Mit einigen Geschäften müssten noch Einzelheiten geklärt werden, so der Vorsitzende des Gewerbevereins.
Optisch äußert sich die gemeinsame Anbringung von öffentlichen und privaten Zielen darin, dass die Gemeindeeinrichtungen auf weißem Hintergrund, die privaten Betriebe auf blauer Fläche angebracht sind. Als Standorte wurden Kreuzungen und Straßenecken gewählt, die an einer festgelegten Leitroute liegen. Als Orientierung sei grundsätzlich die Ortsmitte ausgewiesen. Von dort weisen die Schilder zu Einrichtungen und privaten Betrieben, die vorrangig in den Nebenstraßen zu finden sind.
Innerhalb einiger Wochen soll die gesamte Beschilderung gestellt sein. Aber auch danach bestehe immer noch die Möglichkeit, zusätzliche Schilder anzubringen, so von Neumann.