

(22.03.2006) Rund 1,7 Millionen investierte die Kommunale Wohnungsgesellschaft (KWG) in Ginsheim-Gustavsburg im Jahr 2005 für die Modernisierung und Instandhaltung ihrer Wohngebäude. Dies teilte der KWG-Betriebsleiter Norbert Kühn mit, nachdem die Sanierung der Häuser in den Straßen "Am Arnsee" und in der Virchowstraße vollständig abgeschlossen werden konnten.
Die größte Maßnahme laufe zur Zeit noch in zwei Gebäuden der Bebelstraße 28 und 30. Bereits im vergangenen Jahr wurden hier eine Gaszentralheizung mit Warmwasserversorgung eingerichtet, der Beton der Geschossdecken und Balkone saniert und die Häuser mit Vollwärmeschutz ausgestattet. Außerdem konnten die Bäder komplett saniert, die Wohnungsabschlusstüren erneuert sowie veraltete Fenster ausgetauscht werden. Da es nun die Wetterlage zulässt, werde die KWG auch die
Außenanlagen fertig stellen, sagte Kühn.
„Die Kommunale Wohnungsgesellschaft hat solide Arbeit geleistet“, betonte Bürgermeister Richard von Neumann. Mit den tatsächlichen Ausgaben für die Modernisierung sei der Eigenbetrieb der Gemeinde unter den Kostenansätzen des Jahres 2005 geblieben. Auch bei dem erfolgten Neubau in der Mariama-Bâ-Straße 6, mit dem 14 zusätzliche Wohnungen in Ginsheim-Nord geschaffen werden konnten, hat die KWG letztlich weniger Geld ausgeben müssen als für die Maßnahme eingeplant war.
In diesem Jahr sind weitere Modernisierungsvorhaben geplant. In zwei Häusern der Straße "An der Schleuse" in Gustavsburg soll eine umfassende Renovierung sowohl der Innenausstattung als auch der Fassaden erfolgen. Außerdem werden die Außenanlagen neu gestaltet. In der Heinrich-Hertz-Straße 12 in Ginsheim sind ebenfalls verschiedene Sanierungsmaßnahmen vorgesehen.
"Mit den Instandhaltungsmaßnahmen und den Neubauprojekten sichert die Kommunale Wohnungsgesellschaft die Wohnraumversorgung in unserer Gemeinde", sagte von Neumann. "Die Gemeinde sieht sich nach wie vor in der Pflicht, ihren Bürgerinnen und Bürgern bezahlbaren und sicheren Wohnraum zur Verfügung zu stellen", sagte er. Damit erteilte er den Gruppierungen in der Gemeinde eine Absage, die den Ausstieg aus dem sozialen Wohnungsbau fordern.